Wenn der Winter beginnt, ist es an der Zeit ans Meer zu fahren.
Anstatt des Regens, der einen häufig zwingt, nicht mehr draußen zu ein, stellt sich an klaren Wintertagen eine ruhige und friedvolle Kälte ein. Wenn die Sonne morgens eine zurückhaltende Stärke zeigt und das Licht sich dieser Zurückhaltung anpasst, wenn der Sand am Strand etwas gefroren und die Meeresvögel nur selten zu sehen sind, dann hat jedes einzelne Geräusch seinen Platz. Es ist eine Atmosphäre des „Seins“, nichts ist zu tun.
Jeder Schritt, jeder Atemzug fügt sich in den langsamen Rhythmus der Natur ein. Das Meer fordert nichts, sondern gibt nur die Möglichkeit, man selbst zu sein. Kein Nachdenken über Gedanken, kein Klären, kein Planen, kein Tun. Es ist so, als würde man einen Schritt aus seinem Leben machen und nicht wissen, dass es so ist.
Und deswegen ist es jetzt – im Winter – Zeit ans Meer zu fahren.
Nur so ein Gedanke…